Jeremia 31,3

Gott liebt uns. Das ist gut. Das ist für uns inzwischen so selbstverständlich wie nur irgendwas. Angstmachende Gottesbilder gehören der Vergangenheit an.

Trotzdem lohnt sich ein zweiter Blick. Gott spricht hier zu Menschen, die im Krieg alles verloren haben, die gerade noch mal mit dem Leben gekommen sind und nun verschleppt werden. Er spricht ihnen Mut zu. Aber vor allem nennt er den einzigen Grund der Hoffnung: Dass er sie schon immer geliebt hat – und das nicht deshalb, weil sie so liebenswert sind, sondern „aus lauter Güte“.

Dass Gott zu uns steht, wenn alles zusammenbricht und wir Gott und die Welt nicht mehr verstehen, ist alles andere als selbstverständlich. Aber so gut.