Vorstellung – Annika Wardzala

Noch vor einigen wenigen Monaten hätte ich mich euch nicht als Annika Wardzala, sondern als Annika Nern vorgestellt. Doch in dieser Zeit ist viel passiert. Ich habe meinen wunderbaren Mann Dennis geheiratet, wir sind zusammen nach Frankfurt gezogen und ich arbeite nun als Sozialarbeiterin in der Adventgemeinde Frankfurt und der PRESENCE Kulturlounge.
Ursprünglich komme ich aus Bergisch Gladbach und bin sehr ländlich in einem Haus direkt neben dem Wald aufgewachsen. Mit meinen Großeltern und Urgroßeltern nebenan war bei uns zu Hause immer etwas los. Auch haben sich meine Eltern schon immer viel in der Gemeinde engagiert, sodass unser Haus immer offen für Gäste war. Jugendliche haben bei uns übernachtet und wir haben zusammen den Sabbat verbracht. Meine Gemeinde „Projekt Hoffnung“ ist ein Gemeindegründungsprojekt, welches als Hauptprojekt einen ADRA shop gegründet hat. Als Jugend wurden wir immer viel unterstützt und konnten uns mit Ideen und Projekten einbringen. Das ist ein Aspekt, der mich an Gemeinde begeistert, dass junge Menschen gefördert werden, sich ausprobieren dürfen und somit in ihrem Glauben wachsen. Die Gemeinde stellt für mich bis heute ein zweites zu Hause dar. Auch in meinem Auslandsjahr nach meinem Abitur habe ich die Adventgemeinde in England sehr schnell lieben gelernt. Dort habe ich über Adventist Volunteer in einem Gemeindegründungsprojekt die Bereiche der Familien- und Jugendarbeit unterstützt. Meine Begeisterung für kreative Projekte zum Beispiel im medialen oder musikalischen Bereich konnte ich dort viel einbringen. Nach diesem Jahr war für mich klar, dass ich gerne Soziale Arbeit studieren möchte und auch später in meinem Berufsleben Menschen begleiten und fördern möchte. Dass ich nun im Rahmen der Adventgemeinde Arbeiten kann ist für mich ein riesen Privileg und ich freue mich sehr auf die nächste Zeit. Ich bin schon gespannt, was Gott mit der Adventgemeinde Frankfurt vor hat und wie er mich dabei einsetzen möchte.