1. Petrus 2,9

„Mehr Licht!“ (Johann Wolfgang von Goethe). Eine berechtigte Forderung. Vor mehr als 2.500 Jahren musste der Prophet Jesaja feststellen: „Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker …“ (Jesaja 60,2). Hat sich daran etwas geändert?

Vor 2.000 Jahren meinte der Apostel Petrus: „Ja, es hat sich etwas geändert.“ Gott führt zum Licht. Genauer: Er hat uns in seinem Sohn Jesus Christus von der Finsternis zum Licht geführt. „Im Wort und Werk des Jesus von Nazareth ragt die zukünftige, neue Welt bereits in die gegenwärtige, alte Welt hinein. Von seinen Reden und Taten geht die gewaltige Gegenströmung in den Fluss der Weltzeit aus: Freiheit in das Netzwerk der Gebundenheit, Liebe in das Gefälle des Hasses, Heilung in die Leiden und Schmerzen des Kranken, Leben in die Welt des Todes.“ (Hans-Joachim Kraus)

Wenn das stimmt, ist es nicht unsere Aufgabe, über die Finsternis zu jammern. Wenn das stimmt, ist es unsere Aufgabe, auf das Licht hinzuweisen, das von Jesus Christus ausgeht – und uns auch selbst davon erleuchten zu lassen.