Lukasevangelium 24,5-6

Zwei Frauen am frühen Sonntagmorgen auf dem Weg zum Grab Jesu. Sie können und wollen Jesus nicht so schnell vergessen. Deshalb zieht es sie auf den Friedhof.

Aber Jesus ist weg. Auch das noch! Als ob sie nicht schon genug zu tragen haben.

Das Wort der beiden Engel eröffnet jedoch eine neue Dimension. Es ist zu wenig, Jesus die letzte Ehre zu erweisen und sein Andenken zu bewahren. Er lebt! Und den Lebenden sollte man nicht bei den Toten suchen.

Leichter gesagt als getan. Die Kirche Jesu Christi erweckt oft genug den Eindruck einer Jesus-Gedenkstätte. Schade eigentlich! Denn mit seiner Auferstehung hat etwas ganz Neues begonnen.

„Mit Tod und Grab fing die Ostergeschichte an, dann aber kam das Aber! Dann hieß es: Vorwärts! Und das auf einer Einbahnstraße, auf der es keine Umkehr gab, hinein ins Leben, hinein ins ewige Leben.“ (Karl Barth)